Malaria. Eine Krankheit die jährlich immer noch tausende Todesopfer fordert und somit die Wissenschaft vor ein echtes Rätsel stellt. Die Anopheles Mücke ist der Auslöser von dieser tödlichen Infektionskrankheit. Wissenschaftler der ganzen Welt versuchen gegen den Erreger anzukämpfen und seit Jahren wird nach einem Impfstoff gegen den Erreger gesucht, bis jetzt erfolglos.

Nun haben Sie ein neues Konzept entwickelt. Die weibliche Mücke vernichten und töten bis nicht mehr genug Mücken übrig sind, um den Erreger zu verbreiten. Biologen aus London haben zu diesem Konzept, speziell an der Anopheles Gambiae nun erfolgreich eine Vernichtungsmethode getestet. Sie haben mit Hilfe des CRISPR/Cas9 Prinzips die Fruchtbarkeit der weiblichen Mückenart gentechnisch manipuliert und sind somit auf dem Weg, eine gesamte Insektenart zu vernichten bzw. seine Anzahl genetisch zu steuern. In ihrer Methode haben die Wissenschaftler das Gen so manipuliert, dass bei der Fortpflanzung die Anlage für die weibliche Fruchtbarkeit so geschwächt ist, dass am Ende die gesamte Population mit denen dort im Labor  experimentiert wurde kollabierte.

Sollte diese Methode auch in der Natur funktionieren und an diesem Konzept wissenschaftlich weiter geforscht werden, würde in den nächsten Jahrzehnten die Anzahl der Infektionen von Malaria wahrscheinlich stark sinken und es würde keine 216 Millionen (2016) Krankheitsfalle jährlich geben. Leider sieht es momentan noch nicht danach aus. "Meines Erachtens werden in fünf Jahren noch keine Freilandversuche mit Gene Drive stattfinden", sagte der Biologe Ernst Wimmer dem deutschen Science Media Center zur neuen Studie. Demnach wird in den nächsten Jahren weiter an diesem “wichtigen Fortschritt” geforscht werden und Fragen die noch unklar sind beantwortet werden um dann irgendwann hoffentlich diese fiese Mücke auch in der Wildnis bekämpfen zu können.