Genveränderung an der Ananaskirsche/Physalis

Wie spektrum.de am 2.10.2018 berichtete, wird innerhalb der Lebensmittelindustrie immer mehr auf Mutationen und Genmanipulationen gesetzt, um einen höheren Gewinn zu erzielen. Ähnlich soll die Ananaskirsche (auch als Physalis bekannt), welche aktuell eine zu geringe Ernte hervorbringt, durch CRISPR-Gentechnik wirtschaftlich ertragbarer gemacht werden. Dies ist primär in Amerika fortgeschritten und unterstützt, wo die Richtlinien gegenüber Genmanipulationen weit toleranter sind. So halten es die Wissenschaftler des „Boyce Thompson Institute“ für wahrscheinlich, dass die Physalis, in kürzester Zeit gezüchtet werden könnte und so schmackhafter und ertragreicher wird. Dieses Verfahren könnte das, was bei der Tomate in Jahrzehnten durch Mutationen umgesetzt worden wurde in kürzester Zeit erreichen. Die Forscher um „Joyce Van Eck“ versuchen, die Energie, welche die Pflanze in Blätter steckt in eine stärkere Ausbildung der Früchte zu investieren. Kritik an diesen Verfahren kommt unter anderem von der Non-Profit Organisation Greenpeace. Dieses bezeichnet Gentechnik als leeres Versprechen mit dem einzigen Ziel, die Genlobby zu bereichern. Auch der große Ertrag dieser Praktiken wird durch Langzeitschäden relativiert, so Dirk Zimmermann.